Tatort – Das Leben nach dem Tod

Amira Demirkiran und Elina Vildanova als Schwestern in ihrem 1. Tatort
Amira Demirkiran und Elina Vildanova als Schwestern in ihrem 1. Tatort

Tatort – Das Leben nach dem Tod

Ana und Magda sind serbokroatische „Klaukinder“, die sich auf ältere Menschen spezialisiert haben. Sie folgen den älteren Herrschaften nach Hause, geben vor Ihnen mit Einkäufen helfen zu wollen,
und räumen dann die Wohnungen leer. Beide gehören zu einer kriminellen Bande und lungern in Supermärkte rum, um neue Opfer auszusuchen.

Am Sonntag, 10. November 2019, 20:15 Uhr im Ersten

Den Trailer finden Sie hier

Als Kriminalhauptkommissar Robert Karow nach Hause kommt, steht vor seinem Haus ein Leichenwagen. Karows Nachbar ist tot. Der Kommissar hat wochenlang neben einer Leiche gelebt und nichts bemerkt. Karow ist erschüttert, während es die Vermieterin Petra Olschewski auffällig eilig hat, den Ort reinigen zu lassen.

Obwohl er nie Kontakt zu dem Mann hatte, betritt Karow spontan die Nachbarwohnung und erklärt sie zum Tatort. Als die Gerichtsmedizinerin Jamila Marques einen Genickschuss an der bereits mumifizierten Leiche entdeckt, denkt Nina Rubin doch über Karows These „Entmietung per Mord“ nach, und nimmt die Vermieterin ins Visier. Karow hingegen verfolgt eine Spur zu Clans, die in Berlin Jugendliche wie Ana und Magda zu Einbrüchen bei alten Leuten schicken. Karow kommt in Kontakt zu Gerd Böhnke, der Richter a. D. war Opfer so eines Einbruchs. Hat Karows toter Nachbar ein ähnliches Schicksal erlitten? Je mehr die Kommissare über Gerd Böhnke erfahren, desto mehr sehen sie den Träger des Ordens „Verdienter Jurist der DDR“ in neuem Licht.

Darsteller: Meret Becker, Mark Waschke, Christian Kuchenbuch, Britta Hammelstein, Otto Mellies, Karin Neuhäuser, Carolyn Genzkow, Lisa Hrdina, Cynthia Micas, Slavko Popadic, Elina Vildanova, Amira Demirkiran, uva.

Regie: Florian Baxmeyer

Casting: Suse Marquardt
Der „Tatort: Das Leben nach dem Tod“ ist eine Produktion der EIKON Media GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für Das Erste.

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